
Kristina Lunz: Wo steht die feministische Außenpolitik?
Feministische Außenpolitik setzt sich dafür ein, strukturelle Benachteiligungen von Menschen zu beseitigen. Anders gesagt: Alle Menschen – unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung und Identität, Hautfarbe, Religion, mit oder ohne Behinderung – sollen am politischen, sozialen und wirtschaftlichen Leben teilhaben können. Es geht um Frieden- und Sicherheitspolitik, Krisenmanagement, Sozialpolitik ebenso wie Klimaschutz. Außenministerin Annalena Baerbock bekennt sich regelmäßig zu feministischer Außenpolitik und der Auswärtige Dienst hat sich Leitlinien gegeben, um diese Ziele zu erreichen. Aber wo steht die feministische Außenpolitik in diesem Jahr? Und wie kann sie sich angesichts der vielen außenpolitischen Krisen durchsetzen?